Ladebooster einbauen: Darauf musst du achten

Kurz gesagt: Ein Ladebooster sitzt nah an der Aufbaubatterie, bekommt ausreichend dicke Kabel, an beiden Batterien eine Sicherung und das Zündungssignal des Fahrzeugs. Die Ladekennlinie stellst du auf deinen Batterietyp ein.
Wo wird der Ladebooster eingebaut?
Möglichst nah an der Aufbaubatterie, an einem trockenen Ort mit etwas Luft zum Kühlen. Die lange Leitung läuft dann von der Starterbatterie nach hinten, die kurze vom Booster zur Aufbaubatterie.
Welche Kabel brauche ich?
Der Querschnitt hängt vom Ladestrom und von der Leitungslänge ab. Bei 50 oder 70 A und mehreren Metern Weg kommen schnell große Querschnitte zusammen. Wie du rechnest, steht im Ratgeber Welcher Kabelquerschnitt für 12 V?. Einfacher geht es mit unseren Ladebooster-Sets: Die Kabel sind passend lang, abgesichert und fertig angeschlagen.
Wohin kommen die Sicherungen?
Die Leitung braucht an beiden Enden eine Sicherung, jeweils so nah wie möglich an der Starterbatterie und an der Aufbaubatterie. Welche Sicherungsart passt, steht im Ratgeber Welche Sicherung wohin?.
Woher weiß der Booster, dass der Motor läuft?
Über ein Signal vom Fahrzeug, zum Beispiel D+ oder Klemme 15. Bei Euro-6-Fahrzeugen mit Smart-Lichtmaschine empfehlen wir den Steuerkabelsatz Klemme 15.
Was muss ich einstellen?
Die Ladekennlinie passend zu deiner Aufbaubatterie, also Lithium, AGM oder Gel. Den Temperaturfühler setzt du an die Aufbaubatterie. Welcher Ladestrom zu deiner Batterie passt, steht im Ratgeber Ladebooster 30, 50 oder 70 A.
Lieber einbauen lassen?
Wir bauen Ladebooster in unserer Werkstatt in Reinbek bei Hamburg ein, meist an einem Tag. Einbau anfragen
Nicht sicher, was du brauchst?
Unsere Elektriker planen mit dir Bedarf und Komponenten.